Tango Argentino ist gut für Dich!

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Tangoschule München: Tango lernen mit Freude
Tangoschule München: Tango lernen mit Freude

Tango Argentino tut gut: gegen die Einsamkeit

Argentinischer Tango ist im Trend. Kein Wunder, denn Tanzen ist ein geniales Gegengift gegen den stressigen Alltag und eine echte Alternative zu einsamen Individual-Sportarten. In vielen Städten kann man täglich ausgehen und Unterricht nehmen. Und das Angebot wächst.

Das Tolle daran: Niemand muss als Tänzer geboren sein, um mitzumachen, denn im Kern ist Tango Gehen. Wer hätte gedacht, dass man in einer fremden Stadt ausgehen kann und nur die Schuhe wechseln muss, um mittendrin zu sein. Auch als Frau, auch alleine! Die Szene ist verzweigt und offen. Neulinge sind willkommen. Keinen Partner zu haben, ist kein Grund zu kneifen. Auch eine Altersgrenze gibt es für Tangueros nicht.

Tango Argentino tut gut (1): gegen Demenz und Alzheimer

Die Medizinische Fakultät der amerikanischen Elite-Universität Stanford hat jetzt in einer Langzeitstudie (21 Jahre) herausgefunden, dass Tanzen das Risiko an Demenz oder Alzheimer zu erkranken um bis zu 76% senkt!

Interessanterweise hat war eines der Studienergebnisse, dass offenbar keine der physischen Aktivitäten, die natürlich großartig für das Herz- Kreislaufsystem sind, auch eine Schutzfunktion gegen der Zerfall der Hirnsubstanz bietet.

Folgende Aktivitäten reduzieren das Risiko an Demenz oder Alzheimer zu erkranken um folgende Prozentsätze:

  • Lesen: 35%
  • Fahrrad fahren und Schwimmen: 0%
  • Kreuzworträtsel lösen: 47%
  • Golf spielen: 0%
  • Regelmäßig tanzen: 76%.

Zur Studie von Stanford Dance (in Englisch).

 

Tango Argentino tut gut (2): für die Seele

Tango ist sowohl euphorisierend, wie auch beruhigend, entspannend. Man ist voll der höchsten Aufmerksamkeit, und lässt sich doch frei fallend auf die Musik und den Partner ein; spürt, wie die Musik durch den Körper flutet und sich dieser fast unbewusst inspirieren lässt, zu Schritten, Figuren, Pausen – Momenten der Stille. Alles in stiller innerer Verbindung miteinander. Kommunikation ohne Worte, Verständnis ohne Fragen. Verbunden zu einem Eins-Sein mit der Musik. Der Alltag, die Sorgen und Probleme sind irrelevant, einfach nicht mehr vorhanden.

Diese positiven psychobiologischen Effekte des Tango-Tanzens beruhen sowohl auf der Musik, der Bewegung als auch dem körperlichen Kontakt mit einem Partner. Die Musik vor allem bewirkt die Reduktion des Stresshormons Cortisol, während die Ausschüttung von Testosteron auf den Kontakt und die Bewegung mit dem Partner zurückgeht. Treffen alle drei Faktoren zusammen, sind die positiven hormonellen und emotionalen Wirkungen am stärksten.

All dieses und die Nähe im Paar, der Gleichklang der Bewegungen, können zu dem Gefühl führen, was oft als „Augenblicke der Glückseligkeit“ empfunden wird. „Tanzen Sie einfach“ – so lautet eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gegen eine ungesunde Lebensweise und Stress. Schon körperlich ist Tanzen ideal, um in Schwung zu kommen: Bei moderater Pulsfrequenz trainiert es alle Muskeln und schont die Gelenke. Außerdem macht die Aktivierung beider Gehirnhälften kreativ. Dass Bewegung aufs Denken wirkt wissen wir schon lange. Doch auf Tanzen scheint dies besonders zuzutreffen. „Bewegung und Musik sind schon für sich genommen zwei hochkarätige Mittel zur Stärkung des Wohlbefindens und der Persönlichkeit“.

Tanz wird als Therapie gegen viele Krankheiten eingesetzt, denn er vereint Körper und Seele.

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